Was bedeutet das eigentlich, Sport-Lichtsäbel oder sportlicher Lichtsäbelkampf?

Nun, diese Bezeichnungen sollen vor allem die Abgrenzung dazu darstellen, was man auf diversen Veranstaltungen zu sehen bekommt: Schaukampf, bzw. Choreographie. Hierbei handelt es sich mehr um einen einstudierten Tanz als um einen „Kampf“.

Im Gegensatz dazu ist ein Gefecht im Sport-Lichtsäbel immer ein Kampf zwischen zwei Gegnern. Es geht darum, zu treffen ohne getroffen zu werden – und in letzter Konsequenz geht es darum, den Kampf zu gewinnen.

Aber es ist auch ein Sport, d.h. es gibt Regeln und vor allem eine Etikette, denen man sich unterwirft, sobald man in den Ring tritt. Die Regeln legen fest, wie Treffer gewertet werden und wer am Ende gewinnt – die Etikette legt fest, wie man sich im Kampf zu verhalten hat. Darunter fällt z.B. dass man Treffer anzeigt, die man erhält, oder dass man es vermeidet, mit übertriebener Härte fehlendes Können auszugleichen.

Und wie bei jedem Sport gilt: ohne Training geht es nicht. Wer erwartet, dass er nach einer Stunde bereits im Ring bestehen kann, der wird enttäuscht werden. Aber anders als in vielen anderen Kampfsportarten kann man beim Sport-Lichtsäbel sehr bald in den Ring steigen. Die Verletzungsgefahr ist eher gering, der Spaßfaktor dafür umso höher.